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23. Rundbrief - Februar 2003 Jugend- und Begegnungsstätte (2) Verändert, und doch erhalten Erst gestern wieder sagte mir eine junge deutsche Besucherin: "Tabgha - das ist ein wunderbarer Ort!" Diese Reaktion ist nicht einmalig. Viele - Israelis, Palästinenser und Europäer, Juden, Christen und Muslime, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Menschen mit und ohne Behinderung - drücken mit diesen und ähnlichen Worten ihre Freude über unseren Platz aus. Wenn auch die Begegnungsstätte durch den Abriss und bereits begonnenen Neubau von Beit Noah und vor allem durch die notwendig gewordene Baumfällaktion sichtlich verändert wurde, so bleibt doch weiterhin eine ganz positive Ausstrahlung auf die Besucher erhalten.
Ja, äußerlich hat sich in den letzten Monaten vieles verändert. Dass über 30 Eukalyptusbäume gefällt wurden, ist nicht zu übersehen. Diese großen Bäume stellten zunehmend eine Gefahr dar. Immer öfter sind schwere Äste heruntergebrochen und in den Pool oder gar auf Zelte gefallen. Durch die Baumfällaktion hat der Platz nun wieder an Sicherheit gewonnen, und so sind wir jetzt dabei, die Lampen neu zu installieren, die Aufräumarbeiten voranzutreiben und schließlich neu zu pflanzen. Die drei Zivis Christoph, Markus und Michael sowie unser einheimischer Mitarbeiter Khalil und Bruder Franz aus Jerusalem sind fleißig und tatkräftig am Werk, so dass ab April, wie in den vorausgehenden Jahren, die Zelte wieder belegt werden können. Auch wenn zur Zeit das Beit Noah nicht mehr bzw. noch nicht zur Verfügung steht, kann doch der Gästebetrieb auf der Begegnungsstätte fortgesetzt werden. Bereits jetzt ist für die Sommerzeit die vorhandene Kapazität (fünf Zelte, kleines Steinhaus und hölzerner Bungalow, d.h. Übernachtungsmöglichkeit für 49 Personen) zu 90 Prozent fest gebucht. Zivi, Volontär/in, mitarbeitender Gast im Benediktinerkloster Tabgha - Wer hat Interesse? Bereits seit Jahrzehnten leben und arbeiten mit uns Mönchen
in Tabgha Zivis, Volontärinnen und Volontäre. Immer wieder haben
wir auch Gäste, die einige Stunden mitarbeiten. Vor allem die Jugend-
und Behindertenbegegnungsstätte wird dadurch getragen. Wenn Sie Interesse
haben, so nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
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