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28. Rundbrief - Oktober 2005

Mitteilunges des Freundeskreises

Eine biblische Reise des Freundeskreises

"Nur wenn wir uns gegenseitig helfen, kann es gelingen!" - Was als Hinweis unseres Begleiters vor der eindrucksvollen Wanderung durch das Wadi Modlem stand, welches aus der Wüstenstadt Petra herausführt, könnte auch das Motto der Arbeit des Freundeskreises sein. Die Wanderung durch dieses Tal mit seinen engen Stellen und steilen Passagen war einer der Höhepunkt bei der diesjährigen Reise des Freundeskreises, die mit dem Pfingstfest auf dem Zion begann und nach zwei Nächten in der Negevwüste über Jordanien bis nach Tabgha führte.
Altbekannte und neue Stätten wurden besucht, aber auch Wanderungen, Begegnungen mit den Mönchen und Gespräche über die aktuelle Situation bildeten einen wichtigen Bestandteil der Reise.
Das biblische Motto "...er hat unter uns gezeltet" (Joh 1,14) verband die unterschiedlichen Stätten, an denen es immer wieder im die Frage der Gottesbegegnung ging: Wüste, Zeltheiligtum in Timna, Opferplatz und Gottesberg in Petra, Taufstelle am Jordan, alte und neue Kirchen. So bildete das Kirchweihfest in Tabgha, bei dem es ja auch immer um einen heutigen Ort der Begegnung geht, einen passenden Abschluss der Reise, die im nächsten Jahr eine ähnlich geartete Fortsetzung finden soll...

"…diesseits und jenseits des Jordan"

Reise des Freundeskreises der Benediktinerabtei auf dem Sion, 26. Mai bis 5. Juni 2006

Leitung: Resi Borgmeier und Georg Röwekamp
Geistliche Begleitung: Pfarrer Ludger Bornemann

Auch im kommenden Jahr veranstaltet der Freundeskreis zu Pfingsten eine besondere Reise ins "Heilige Land beiderseits des Jordan". Den Anfang bilden stille Tage in Tabgha. Darauf folgt eine Exkursion nach Jordanien, u.a. mit Besuchen in Pella, am Jabbok, an der Taufstelle Jesu und am Toten Meer. Hinzu kommen Wanderungen im Süden Jordaniens, die u.a. nach Fenan führen, wo in der Antike auch Christen zum Bergbau verurteilt wurden.
Den Abschluss bilden Tage in Jerusalem und Umgebung (Betlehem und Qubeibe), wo natürlich Gelegenheit besteht, das Pfingstfest auf dem Zion mitzufeiern.

Für die Wanderungen, die teilweise durch Wüstengebiete führen, ist eine gute Kondition erforderlich.
Das genaue Programm und nähere Informationen erhalten Sie bei Frau Resi Borgmeier, Grassenberg 17, 59872 Meschede.

Soziale Belange

Wie schon im letzten Rundbrief mitgeteilt, möchten wir die Aktion "Ein Stuhl für Tabgha - ein Bett für Tabgha" weiter fortsetzen. Es ist dringend notwendig, das augenblickliche Mobiliar im neuen Beit Noah nach und nach auszutauschen.
Wer diese Idee stützen will, kann für 50 Euro einen Stuhl und für 150 Euro ein Bett für Beit Noah stiften.
Überweisen Sie Ihre Spende bitte

mit dem Vermerk "Stuhl f. Tabgha" bzw. "Bett f. Tabgha" auf das

Konto Nr. 40 2185555 bei der
LIGA-Bank München (BLZ 750 903 00)

Der Vorstand des Freundeskreises dankt allen Spendern, die sich dieser Aktion anschließen.



Fotos: Impressionen der Reise 2005.
Geschmückter Altar und Eucharistiefeier auf Dalmanutha / Tabgha. Besuch des Caritas-Babyhospitals in Betlehem mit Abt Benedikt. Kaffeetrinken im Garten der Dormitio.
Die Gruppe auf dem Berg Nebo und in der Wüste.
Alle Bilder: Resi Borgmeier / Freundeskreis